08.02.2017

Spiegel

Presseratsbeschwerden wegen Trump-Cover

Die Karikatur mit der geköpften Freiheitsstatue hatte in den letzten Tagen für heftige Diskussionen gesorgt.
Spiegel: Presseratsbeschwerden wegen Trump-Cover

Das Nachrichtenmagazin «Spiegel» wird mit dem Trump-Cover ein Fall für den Presserat. Laut Meedia sind bisher 16 Beschwerden eingegangen.

Das Gremium prüfe unter anderem den Vorwurf, ob das vom kubanischen Künstler Edel Rodriguez gestaltete Titelblatt die Menschenwürde nach Ziffer 1 des deutschen Pressekodexes verletze und die Opfer von Terroranschlägen verhöhne.

In der Branche hatte das Titelbild in den letzten Tagen für kontroverse Diskussionen gesorgt. Spiegel-Chefredaktor Klaus Brinkbäumer verteidigte die Titelseite: «Wir zeigen das, worum es geht. Es geht im Moment ja tatsächlich um die Demokratie, um die Freiheit, es geht um Menschenrechte, es geht um die liberale Demokratie so wie wir sie wertschätzen». Donald Trump habe mit diversen Handlungen und Verachtung für die Justiz, Verachtung für die Medien, Verachtung für multilaterale Abkommen und Institutionen bewiesen, dass er die Demokratie ernsthaft bedrohe. (meedia.de/eh)



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