28.06.2019

Dornbusch Medien

Protestaktion vor christlichem Verlag

Journalisten haben am Freitag in Baden-Dättwil demonstriert. Sie verlangen nach ihren ausstehenden Honoraren.

Freie Journalistinnen und Journalisten haben am Freitag vor den Dornbusch Medien in Baden-Dättwil AG demonstriert. Sie fordern ausstehende Honorare (persoenlich.com berichtete). Das Unternehmen komme regelmässig seinen Verpflichtungen nicht nach, schreibt die Mediengewerkschaft Syndicom.

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Die Schreibenden verlangen nun, dass Dornbusch die ausstehenden Beträge innert Monatsfrist bezahlt. Schon 2018 musste Syndicom nicht bezahlte letzte Monatslöhne und ausbleibende 13. Monatslöhne für austretende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf gerichtlichem Weg eintreiben.

Derzeit warten nach Gewerkschaftsangaben über ein Dutzend freie Medienschaffende auf ihre Honorare. Etwa die Hälfte von ihnen arbeitet und wohnt im Ausland, sodass das Eintreiben der ausstehenden Gelder für sie schwierig ist. Den Protesten waren fruchtlose Gespräche vorangegangen.

Der Dornbusch Verlag gibt unter anderem das katholische Wochenmagazin «Sonntag» und die Zeitschrift «Doppelpunkt» heraus. Das Magazin «Zeichen der Liebe» berichtet ausschliesslich über Positives, Nachdenkliches und Erbauliches. Auch die Quartierzeitschrift für Fluntern gehört ins Sortiment. (sda/cbe)


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KOMMENTARE

Robert Penzinger
29.06.2019 17:34 Uhr
Das nennt man "Schreiben um Gottes Lohn"! Laudetur Jesus Christus im Dorn(en)busch!
Victor Brunner
28.06.2019 16:42 Uhr
Diese Woche Doppelpunkt bekommen und durchgeblättert. Ein Magazin das keinen Sinn ergibt. Artikel über guten Sex bei Bonobos, Affen, über Grüne Regula Rytz die zuversichtlich in die Zukunft schaut, über kognitive Selbstfürsorge, über unsere Staatsangestellten den Bauern, über die Sufi-Frauen im Pankissi-Tal, die Zukunft der Krypto-Währung, über Netflix und vieles mehr. Keine Linie sichtbar. 2 Seiten Inserate als Werbung erkennbar, bei 48 Seiten mit Umschlag. Verständlich dass bei sowenig Werbung Löhne nicht bezahlt werden oder nur schleppend. Vielleicht ein Hinweis aus welcher Gegnd das Blatt kommt. Seite 6, ganzseitiges Bild von Exponenten der CVP Aargau mit Gerhard Pfister, Parteipräsident.
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