09.10.2005

"glanz & gloria"

Publikumsrat erkennt Fortschritte

Persönliches Profil gefunden.

Der Publikumsrat befasste sich zum zweiten Mal seit dem Start im März 2005 mit dem Gesellschaftsmagazin "glanz & gloria". Die Sendung hat nach Ansicht des Rates ihr persönliches Profil gefunden, sollte sich aber noch vermehrt auf Schweizer Prominenz konzentrieren. Der Publikumsrat ist überzeugt, dass Schweizer Fernsehen DRS ein Gesellschaftsmagazin braucht. Und seit der ersten Beobachtung im März 2005 seien denn auch Fortschritte erkennbar.

Das Magazin könne sich von ähnlichen Formaten anderer Fernsehstationen abheben. Wobei sich der Rat durchaus bewusst ist, dass es äusserst schwierig ist, täglich genügend berichtenswertes Material zu sammeln. Noch zu selten gelinge es denn auch, echte News zu veröffentlichen. Die Beiträge seien zwar handwerklich gut gemacht, doch fehle ihnen das Überraschungsmoment.

Der Themen-Mix gefällt dem Publikumsrat bis auf einige Ausnahmen, spreche aber ein eher älteres Publikum an. Auch die Sendezeit komme den Lebensgewohnheiten der jungen Bevölkerung nicht entgegen. "glanz & gloria" sei letztlich wohl ein Spiegelbild unserer Gesellschaft: bodenständig, solide, doch ohne viel Witz und Überraschungen.


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