26.03.2010

SF

Publikumsrat schätzt das Diskussionsforum "Club"

Frauen jedoch untervertreten.

Für den Publikumsrat bietet die Sendung "Club" des Schweizer Fernsehens eine gute Möglichkeit für vertiefte Diskussionen und die Vermittlung von Hintergründen. Allerdings müssten sich Stil und Gästeauswahl klar von der "Arena" unterscheiden. Der Publikumsrat schätze die breite Themenpalette und den Bezug zur Aktualität, teilte er am Freitag mit. In den letzten Monaten hätten zahlreiche Ratsmitglieder beim "Club" jedoch eine stärkere Fokussierung auf politische und wirtschaftliche Themen beobachtet.

Ziel des "Clubs" soll jedoch nicht die Kontroverse wie in der "Arena" sein. Er soll vielmehr einen differenzierten Beitrag zur Meinungsbildung leisten. Die Ratsmitglieder wünschten sich wieder eine vermehrte Öffnung hin zu weiteren Themen aus dem gesellschaftlichen Bereich wie etwa Bildung und Partnerschaft.

Der Rat begrüsst, dass der "Club" Experten und Direktbetroffene zusammenführt. Allerdings seien Frauen und jüngere Gäste in der Sendung stark untervertreten. Im Allgemeinen sei die Auswahl der Gäste jedoch gut und nachvollziehbar. Die Moderatoren Christine Maier und Röbi Koller sind gemäss Publikumsrat sympathisch, kompetent und gut vorbereitet. Der Balanceakt zwischen Eingreifen und die Diskussion laufen lassen gelinge ihnen meist gut. (sda)


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