26.10.2005

screen-up

publisuisse ab 2006 Mitveranstalter

Die Bilder zum Event.

Die SRG-Vermarkterin publisuisse hat sich mit den Organisatoren darauf geeinigt, sich ab 2006 als Mitveranstalterin an der "screen-up & congress“ zu engagieren. Grund: Die "screen-up & congress“ hat sich zum führenden Schweizer Branchenanlass entwickelt. Neben den bekannten Programmvorschauen wurde ein Kongressmodul geschaffen, welches den Fernsehmarkt der Zukunft beleuchtete.

Die TV-Grössen des deutschsprachigen Europa trafen sich am Dienstag in Zürich zu einem Stelldichein der gesamten audiovisuellen Branche weit über die Landes-, Sprach- und Mediengrenzen hinaus. Die "screen-up & congress“ vom Dienstag verzeichnete Rekordbesucherzahlen, wie die Veranstalter mitteilen.

Der neue Fachkongress hatte es in sich: Erstmals in der Schweiz wurden wissenschaftliche Studien zur Nutzung von digitalen TV-Rekordern und zur Wirkung von Product Placements beim Publikum präsentiert. Mit der Erweiterung der "screen-up & congress“ zum Fachkongress hat das allgemeine Interesse am führenden Schweizer Branchenanlass markant zugenommen. Über 850 Fachleute aus den Bereichen Medien, TV-Produktion, Media- und Werbeagenturen sowie Werbevermarktern und mehr als 50 Journalisten waren akkreditiert und die Manager des deutschen Fernsehmarktes waren praktisch vollständig vertreten.

IGEM-Talk: Warum bringt die Politik ein Regulatorium aus den achtziger Jahren? Die legendäre Talkrunde der Interessengemeinschaft Elektronische Medien IGEM brachte spannende TV-politische Auseinandersetzungen. Die hochkarätig besetzte Runde duellierte sich zur längst fälligen Liberalisierung des Schweizer TV-Marktes.

Dabei zeigte die Branche grosse Einigkeit: Alle wünschten sich einen freieren Fernsehwerbemarkt, weil er allen am meisten helfe. Enttäuscht zeigten sich die Branchenexperten darüber, dass die Politik diesem Umstand keine Rechnung trage. Statt einem wirklich liberalisierten Gesetz für die Zukunft sei lediglich ein Regulatorium entstanden, das an die frühen 80er Jahre erinnere.

Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument äusserte die Hoffnung , dass sich die lokalen TV-Programmanbieter unterstützt von Gebührensplitting über den reinen Sendebetrieb hinaus immer mehr als Programm- und Multimediaproduzenten etablieren.

Staraufgebot der TV-Prominenz gab Stelldichein

Der Aufmarsch an prominenten Persönlichkeiten zur "screen-up & congress“ zeigte die Relevanz des Anlasses im ganzen deutschsprachigen Europa und sogar über die Sprachgrenzen hinaus: Nebst Anke Schäferkordt (Geschäftsführerin RTL), Roger Schawinski (Geschäftsführer Sat.1) und Peter Christmann (Vorstand ProSiebenSat.1 Media AG) waren unter anderen die Senderchefs von kabel eins, RTL II, VOX, Super RTL und MTV angereist.

Unter der Leitung von Hannes Britschgi diskutierten Martin Schneider (CEO publisuisse), Filippo Leutenegger (Nationalrat, CEO Jean-Frey), Hanspeter Lebrument (Verlegerpräsident), Hans-Jürg Fehr (SP-Präsident / Verleger), Andy Lehmann (Managing Director Aegis Media Group), Michi Frank, (CEO IP Multimedia (Schweiz) AG) und Christian Gartmann (Geschäftsführer Schweiz, ProSiebenSat.1-Gruppe) kommerzielle und politische Aspekte der Schweizer Fernsehlandschaft. Die deutschen TV-Stars Oliver Pocher (ProSieben) und Kai Pflaume (Sat.1) verliehen dem Anlass zusätzliches Show-Flair.


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