10.05.2005

Axel Springer AG

Quartalsgewinn um 67 Prozent gesteigert

Moderates Umsatzwachstum für Gesamtgeschäftsjahr erwartet.

Die Axel Springer AG hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2005 einen Gewinn von 47.6 Mio. Euro erwirtschaften können und somit den Gewinn von 28.4 Mio. Euro aus dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um 67.7 Prozent gesteigert. Dies gab das Unternehmen heute, Dienstag, in einer Pressemitteilung bekannt. Das bereinigte EBITA stieg von 68.6 Mio. Euro um 17.6 Prozent auf 80.7 Mio. Euro. Der Konzernumsatz blieb im abgelaufenen Quartal mit 578.7 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr fast unverändert, im vergangenen Jahr betrug er 577.2 Mio. Euro.

"Wir haben bei neu gegründeten Objekten kräftige Auflagen- und Anzeigenzuwächse verbucht und die Anlaufkosten nachhaltig gesenkt", sagte Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG. "Dass unsere Strategie zum Erfolg führt, beweist etwa die spürbare Umsatz- und Ergebnisverbesserung im Zeitschriftensegment."

Zeitungen und Zeitschriften bilden das Kerngeschäftsfeld des Konzerns und stehen zusammen für 92 Prozent des gesamten Konzernumsatzes. "Die Dynamik kommt sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland", sagte Döpfner. So erreichte die vor rund einem Jahr gegründete deutsche Programmzeitschrift TV-Digital aus dem Stand Verkaufszahlen von rund 1.5 Mio. Exemplaren. In Polen ist "Fakt" nicht nur die auflagenstärkste Tageszeitung, sie schrieb schon im ersten Quartal 2005 schwarze Zahlen.


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