Wie der "Blick" schreibt, habe das Schweizer Fernsehen den Moderatoren ein Redeverbot zum Thema "Konzession für Radio Energy" verhängt. Grund: Während der Sendung "Die grössten Schweizer Hits" hat sich Roman Kilchsperger für das konzessionslose Radio eingesetzt. Per Mail kassierte Moderator Roman Kilchsperger nun eine Abmahnung - und wird sogar in einem internen Newsletter der Chefredaktion angegriffen. Er verstosse gegen die publizistischen Leitlinien: "Moderationspersonen halten sich bei positionsbeziehenden politischen Äusserungen in der Öffentlichkeit zurück." Wie der "Blick" schreibt, sei fett gedruckt ergänzt: "SF dürfe in den Sendungen keine Plattform bieten und auch nicht zu Regelverstössen animieren".
Beni Thurnheer sei im Newsletter mitgemeint, weil auch er Radio Energy unterstütze. Der "Blick" wittert gar eine Verschwörung der SF-Führung: "Fast scheint es, als ob die SF-Chefs plötzlich nichts mehr mit Energy zu tun haben wollen. Selbst "Glanz & Gloria" sagte die Teilnahme am "Energy Stars for Free" letzten Freitag ab."

