Vor kurzem kritisierte der Blick, dass SF DRS seinen Moderatoren bei der Reisesendung "SF Spezial -- Fernweh" für die Sommerserie "Einmal im Leben" Traumferien finanziere. Darauf befand SF DRS den Blick-Artikel als "irreführend und billige Stimmungsmache". Nun betitelt der Blick SF DRS als "Reisebüro" und berichtet, dass sich die TV-Mitarbeiter neben Traumferien auch teure Sprachaufenthalte im Ausland bezahlen lassen.
So könnten am Programm beteiligte Mitarbeiter bei der SRG nach fünf Dienstjahren einen Antrag für einen Sprachaufenthalt stellen. Werde dieser bewilligt, übernehme die SRG drei Viertel der Kosten -- maximal 10'000 Franken.
Urs Durrer bestätigt gegnüber dem Blick, dass es ich bei jetzt bewilligten Projekten "in der Regel um Sprachaufenthalte, Mitarbeit an Entwcklungs- und Forschungsprojekten sowie Universitätsbesuche" handelt. Gemäss Blick haben im vergangenen Jahr 167 SRG-Angestellte von diesem Angebot profitiert. Die Kosten hätten sich dabei auf 1.6 Millionen Franken belaufen. Für 2005 seien bereits 17 Gesuche gutgeheissen worden.

