12.10.2005

Michael Ringier

Reue wegen Spätzündung bei Gratisblättern

Lob für 20 Minuten.

"Herrvorragend gemacht" sei die Gratiszeitung 20 Minuten. Diese lobenden Worte stammen nicht von einem Anzeigenverkäufer bei der Pendlerzeitung, sondern von Verleger Michael Ringier. Nach dessen Ansicht können Gratisblätter die Welt aber nicht erklären, das schaffe "nur richtiger Journalismus", wie Ringier dem Wiener Standard zu Protokoll gibt.

Ringier gesteht, auf Gratistitel zu spät reagiert zu haben: "Am Anfang hat uns das wenig gekümmert, weil 20 Minuten ein reines Projekt für Zürich war. Wir sind nationaler und nicht regionaler Anbieter. Heute bereuen wir das natürlich."


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