25.04.2010

"Weltwoche"

Roger Köppel und "NZZ" weiterhin im Streit

Verleger erwägt Gang zum Gericht.

Das Treffen der "Neuen Zürcher Zeitung" und dem "Weltwoche"-Verleger Roger Köppel vor dem Zürcher Friedensrichter hat keine Einigung gebracht. Wie die "SonntagsZeitung" schreibt, will Köppel die Sache nun vor das Gericht ziehen. "Wenn die NZZ ihre rufschädigenden und falschen Aussagen nicht widerruft und sich entschuldigt, zwingt man mich, die Sache durch den Richter klarstellen zu lassen", erklärte der Verleger.

Hintergrund des Streits ist ein Mitte Februar in der "NZZ" publizierter Artikel. Darin wurde die Frage aufgeworfen, wer wohl bei der Herauslösung der "Weltwoche" aus dem Jean-Frey-Verlag vor vier Jahren Köppels Gönner gewesen sei und ob letzterer "irgendwelche Direktiven" erhalten habe. Die "Weltwoche", so schrieb die "NZZ" weiter, habe sich "vom rechtsliberalen zum nationalkonservativen Blatt" verändert. Köppel sieht durch diesen Artikel seine Integrität als Unternehmer in Frage gestellt.


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