Der Dachverband der Rohstoffhändler hat beim Bundesverwaltungsgericht Klage gegen die Radio- und Fernsehabgabe erhoben. Rund 35 Firmen wehrten sich dagegen, dass sie im Extremfall knapp 50'000 Franken für den medialen Service public bezahlen müssen, wie die NZZ am Sonntag schrieb. Sie drängten das Gericht auf eine Korrektur der Bestimmung.
Andere Unternehmen vergleichbarer Grösse müssten nur einige hundert Franken oder nichts bezahlen. Der Tarif hängt vom Umsatz ab: Je mehr Umsatz eine Firma macht, desto mehr muss sie bezahlen. Zurzeit sind 71 ähnliche Klagen bei den Behörden hängig. Demnächst wird das Bundesverwaltungsgericht laut der Zeitung ein Piloturteil fällen. (sda/cbe)

