Der Bündner Mariano Tschuor hat keine Lust auf die Nachfolge von SRG-Generaldirektor Armin Walpen. Der Direktor des rätoromanischen Radios und Fernsehens will in Chur bleiben. Tschuor, seit Anfang Mai Direktor von "Radio e Televisiun Rumantscha" (RTR), wurde in den Medien als möglicher Nachfolger von Walpen genannt, der Ende 2010 als Generaldirektor der SRG SSR idée suisse zurücktritt.
RTR habe die richtige Grösse für ihn, sagte Tschuor in einem in der Samstagausgabe der "Südostschweiz" publizierten Interview. Dort könne er Einfluss auf das Programm nehmen -- "und das will ich auch". Er sehe sich "absolut nicht als Nachfolger von Armin Walpen". Er sei überrascht, dass er als möglicher Walpen-Nachfolger gehandelt werde, sagte Tschuor weiter. Das seien die üblichen Spiele einiger Journalisten. Wenn jemand zurücktrete, suche man "potenzielle Kandidaten und Lückenfüller wie mich, damit die Zeitungsseiten voll werden". (sda)

