Am Montag unterhielten sich im "TalkTäglich" auf "TeleZüri" die Vertreter von Energy, 105 und Radio 24. Dabei hinterliess Konzessions-Millionär Giuseppe Scaglione einen sichtlich gereizten Eindruck. Auf die Provokation von Moderator Hugo Bigi, er habe die Konzession erschlichen, um sie später vergoldet zu verkaufen, reagierte der ehrgeizige Radiomacher prompt: "Das ist ein absurder Vorwurf. Wir wissen auch, von wo dieser stammt. Er kommt von jemandem, der leere Versprechungen abgab, um ins Radiogeschäft zurück zu kehren."
Damit meinte er Roger Schawinski, der laut Scaglione in der Medienszene einen Pseudowiderstand gegen seinen RMC-Verkauf an Ringier orchestriere. Die Sympathien der Zuschauer erntete Scaglione. Hugo Bigi, der die Argumente des abwesenden Radio-1-Chefs praktisch auswendig ins Feld führte, wurde später von einem Anrufer als "Anwalt Schawinskis" beschimpft.
Roger Schawinski durfte nicht im "TalkTäglich" auftreten. Energy-Boss Dani Büchi und Guiseppe Scaglione wünschten einen Auftritt ohne ihn. Büchi meinte während der Sendung: "Drei Tage nach einem solchen Konzessionsentscheid wollen wir nicht streiten. Es sitzt hier eine Radiogeneration am Tisch, die miteinander reden kann und einander nicht Schaden zufügen möchte."

