Sat.1-Geschäftsführer Roger Schawinski selbst habe den Skandal um Schleichwerbung auf seinem Sender aufgedeckt und die Ausstrahlung gekaufter Sendeinhalte gestoppt. Dies meldete die Süddeutsche Zeitung in ihrer Donnerstagsausgabe. Sat.1 war in den letzten Tagen ins Gerede gekommen, weil der Privatsender in den vergangenen Jahren im grossen Stil Schleichwerbung ausgestrahlt hat, dies vor allem im Frühstücksfernsehen und in der Vorabendsendung "Live aus Berlin".
Seit bei den ARD-Sendungen Tatort und Marienhof Product Placement festgestellt wurde, ist die Branche sensibilisiert, Schleichwerbung gilt nicht mehr als reines Kavaliersdelikt. Gemäss SZ haben Sat.1-Magazinchef Nik Niethammer und ProSieben-Vorstandsmitglied Hubertus Meyer-Burckhardt Schawinski auf fragwürdige Verträge aufmerksam gemacht, worauf dieser sofort reagierte und die ganzen Geschäfte unterband.

