09.01.2004

Radio Beromünster

Sendeanlage ist zu sanieren

SRG überprüft eventuelle Einsprache.

Der Mittelwellensender Beromünster muss bis Ende 2008 saniert werden. Die Dienststelle Umwelt und Energie des Kantons Luzern hat das Gesuch von SRG SSR idée suisse und Swisscom Broadcast AG für eine Ausnahmebewilligung abgelehnt.

Messungen im März 2002 hatten gezeigt, dass die Sendeanlage nach den Vorgaben der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) sanierungspflichtig ist. Die Gesuchsteller wollten auf die Sanierung verzichten und ersuchten den Kanton Luzern um eine Ausnahmebewilligung für den Weiterbetrieb des Senders. Diese Gesuch ist laut Communiqué vom Freitag abgelehnt worden. Die Frist zur Sanierung des Senders wurde auf den 31. Dezember 2008 festgelegt. Bis zum Abschluss der Sanierung darf der Sender nur noch mit einer maximalen Sendeleistung von 250 kW statt wie bisher 600 kW betrieben werden.

Noch offen ist, ob und mit welcher Leistung der Sender unter Einhaltung der NISV-Grenzwerte ab 2009 betrieben werden kann. Im Moment fehlt für diese Prüfung die Mess- und Berechnungsempfehlung des BUWAL für Rundfunksendeanlagen.

SRG überprüft eventuelle Einsprache


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