28.01.2009

PresseTV

"Sendungen sind nicht mehr im Ghetto"

Verleger mit Neustart zufrieden.

Seit Anfang Jahr werden die Sendungen des Verlegerfernsehens auf neuen Sendeplätzen ausgestrahlt. Der Start ist laut einer Mitteilung von Presse TV gelungen. "Waren unsere Sendungen vorher in einem Ghetto am Samstag- und Sonntagabend auf SF zwei zusammengedrängt und vor allem am Sonntag hoffnungslos von Blockbustern konkurrenziert, sind sie jetzt zielgruppengenau auf beiden Kanälen eingepasst," begründet PTV-Geschäftsführer Fibo Deutsch die gute Aufnahme bei den Zuschauern. Sehr positiv bewertet er auch den Wechsel vom vierzehntäglichen auf einen wöchentlichen Senderhythmus.

So erreichte laut Presse TV beispielsweise die Sendung "Gesundheit Sprechstunde" bereits mit der ersten Ausstrahlung 243'000 Zuschauer mit einem Marktanteil von 23,4 Prozent. Auch in den Folgewochen habe "Gesundheit Sprechstunde" ähnliche Einschaltquoten erzielt. Es wirkte sich laut Mitteilung aus, dass die nachfolgenden erfolgreichen volkstümlichen Sendungen "Hopp de Bäse!" aber auch der "Samschtig-Jass" ein beinahe identisches Publikum ansprechen.

Sehr zufrieden ist PresseTV auch mit den Zuschauerzahlen der Autosendung "MotorShow tcs" mit dem neuen Moderator Kurt Lotz.. Inklusive Wiederholungen lägen die Zuschauerzahlen zwischen 150'000 und 300'000. "cash" auf SF zwei sahen sich in den ersten Wochen insgesamt zwischen 104'000 und 213'000 Zuschauer an, teilt Presse TV mit.

Besonders gespannt war man bei Presse TV auf die Verschiebung der gemeinsamen Talk-Sendung "Standpunkte" der PTV-Verleger (NZZ, Ringier, Basler Zeitung und Springer Schweiz) auf Sonntagmittag nach den Sendungen der "Sternstunde" auf SF 1. Bundespräsident Hans-Rudolf Merz sprach in NZZ Standpunkte zu knapp 100'000 Zuschauern, Bundesrat Moritz Leuenberger im baz Standpunkte ebenfalls zu 100'000 Schweizerinnen und Schweizern.


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