Der Publikumsrat beurteilt die Informationsleistung von Schweizer Fernsehen DRS am 7. Juli -- dem Tag der Attentatsserie in London -- sehr positiv. SF DRS war rasch präsent und berichtete sachlich, faktentreu und professionell, heisst es in einer Mitteilung. Auch SR DRS wird eine hohe Professionalität attestiert.
Eine Arbeitsgruppe des Publikumsrats hat die Sendungen von Schweizer Fernsehen DRS im Verlauf des 7. Juli nach den ersten Meldungen über die Bombenanschläge in London bis und mit "10vor10" von SF DRS verfolgt. Ihr Urteil über die Arbeit der Journalisten an diesem Tag ist klar positiv: "Congratulations to SF DRS.
Nach Meinung des Publikumsrates war zwar die Nachrichtenlage und das Bildangebot in den ersten Stunden relativ spärlich. SF DRS habe aber das Beste daraus gemacht. Die Präsentation der Nachrichten und Bilder wurde als sachlich, angemessen, mit der nötigen Distanz moderiert und nie als Panik verbreitend wahrgenommen.
Auch die Schwergewichtsbildung in den Haupt-Nachrichtensendungen wurde als richtig empfunden. London-Korrespondent Florian Inhauser habe seine Aufgabe sehr gut gelöst, unaufgeregt, objektiv und faktentreu. Er habe es verstanden Fakten und Spekulationen zu trennen und habe dadurch glaubwürdig gewirkt.
Ein Lob erhielt auch die Improvisations-Fähigkeit der Macherinnen und Macher und die Arbeit von Antonio Antoniazzi als "Spontan-Übersetzer. Wenig gebracht habe dagegen das "10vor10-Interview mit Ex-Fussballer Ramon Vega, der von den Ereignissen auch, allerdings am äussersten Rand (als Verkehrsteilnehmer) betroffen war.
Kompetente Arbeit auch von SR DRS

