04.01.2006

"Genial daneben"

SF zufrieden mit Start

Fast 20 Prozent Marktanteil.

Das Schweizer Fernsehen (SF) ist mit der ersten Schweizer Ausgabe von "Genial daneben" zufrieden. Die Zuschauerzahlen lagen bei 387'000 und der Marktanteil bei 19.5 Prozent. Mediensprecher David Affentranger sagte gegenüber "persoenlich.com", der gelungene Start freue SF ausserordentlich.

Auch die Zeitungskritiken sind mehrheitlich gut. Der Tages Anzeiger fand die Premiere gelungen. Das Hirn werde nicht so sehr trainiert, wie dies das SF versprach, doch lustig sei die Sendung gewesen. Moderator Frank Baumann sagt im Gespräch mit dem Tages Anzeiger, die Sendung sei für "einen Wortmenschen wie mich ein Traumformat".

Im Blick werden die einzelnen Ratenden unter die Lupe genommen. Patrick Frey sollte demnach durch einen heiteren Witzbold ersetzt werden. Ebenso René Rindlisbacher und Andreas Thiel. Claudio Zuccolinis "Lust an Wort- und Aberwitz" hingegen sei "spürbar und überzeugend". Auch Baumann kommt nicht ungeschoren davon: Das spontane Übersetzen der hochdeutschen Auflösung in "holpriges" Schweizerdeutsch sei "schlicht peinlich".

Patrick Frey (oben) und René Rindlisbacher gehören zum festen Rateteam.


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