Schweizer Radio DRS will bis im Jahr 2011 wieder schwarze Zahlen schreiben. Die Sparmassnahmen könnten auch die Regionaljournale treffen. Die Zusammenlegung von Sendegebieten ist eine Option. "Mittelfristig müssen wir prüfen, ob die heutige Gebietsaufteilung noch zeitgemäss ist", sagte DRS-Sprecher Andreas Notter zu einem Bericht der "SonntagsZeitung". Es gebe einerseits sehr grosse und sehr kleine Gebiete. Die zwei kleinsten umfassen lediglich die beiden Basler Halbkantone und den Kanton Graubünden.
"Wir sind uns bewusst, dass eine Reduktion der Sendegebiete politisch nur sehr schwer umsetzbar wäre", sagte Notter weiter. Die regionale Informationen geniesse eine hohe Publikumsgunst. Sparmassnahmen würden aber nicht nur bei den Regionaljournalen, sondern in allen Programmen und Abteilungen geprüft. Im Jahr 2008 verzeichnete Radio DRS einen Verlust von 5,3 Millionen Franken. Sparanstrengungen sollen bis im Jahr 2011 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis bringen. Bei der Präsentation der Zahlen Anfang April hatte Radiodirektor Walter Rüegg zugesichert, es werde keine Abstriche bei den Programmen geben.

