30.03.2022

Nebelspalter

Stefan Millius verlässt die Redaktion

Der Journalist konzentriert sich ab Mai auf «Die Ostschweiz». Beim «Nebi» bleibt er vielleicht freier Autor. Millius schrieb seit dem Startschuss vor einem Jahr für das Onlinemagazin.
Nebelspalter: Stefan Millius verlässt die Redaktion
Stefan Millius hat zwei Standbeine: Er schreibt für nebelspalter.ch und ist Chefredaktor von dieostschweiz.ch. (Bild: zVg)
von Christian Beck

Stefan Millius beendet seine Tätigkeit für den Nebelspalter. «Ich bin nur noch bis Ende April für den Nebelspalter tätig», bestätigt Millius Informationen von persoenlich.com. «Ab Mai werde ich entsprechend nach einem Jahr mit geteilten Rollen wieder voll und ganz für unsere eigene Zeitung ‹Die Ostschweiz› tätig sein.» Millius ist Chefredaktor bei der Onlineplattform dieostschweiz.ch.

Denkbar sei darüber hinaus, dass Millius als freier Autor auch in Zukunft für den Nebelspalter schreibe. «Details dazu stehen aber noch nicht fest», so Millius.

Markus Somm, Verleger und Chefredaktor vom Nebelspalter, wollte sich auf Anfrage nicht äussern: «Kein Kommentar.»

Das Satiremagazin lancierte seinen neuen Onlineauftritt nebelspalter.ch im März 2021 (persoenlich.com berichtete). Journalist, Buchautor, Drehbuchautor und Kabarettist Millius war ab dem Startschuss in einem kleinen Teilpensum angestellt, ab Oktober dann in einem grösseren. In dieser Zeit verfasste er bislang rund 170 Texte.

Bereits vor einem Monat, per Ende Februar, verliess Redaktionsleiter Sebastian Briellmann das Onlineportal. Er kehrte zurück zur Basler Zeitung.



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Kommentare

  • Edwin Hunggeler, 31.03.2022 07:29 Uhr
    Bitte Somms Online-Elaborat nicht "Nebi" und nicht "Satiremagazin" nennen, das sind wirklich zwei komplett verschiedene Publikationen.
  • Victor Brunner, 30.03.2022 17:34 Uhr
    Somm, Verleger und Chefredaktor vom Nebelspalter zum Abgang Millius, «Kein Kommentar.» Somm der alles kritisiert, alles besser weiss, Transparenz fordert, duckt sich einmal mehr weg wenn es um Fragen zum Nebelspalter geht. Seit dem Verkauf der BAZ an TAmedia, wo er sich eine "Vergesstmichnicht"-Kolumne ausgehandelt hat ist er nur noch peinlich!
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