Nachdem der Axel-Springer-Verlag unlängst bekannt gegeben hat, dass der von seinen Fernsehmagazinen präsentierte "Schweizer Fernsehpreis" im Jahr 2009 nicht verliehen wird, wollen die Herausgeber von Teleboy.ch in die Bresche springen. Sie schliessen auch nicht aus, dass die Teleboy Awards nächstes Jahr mit einer Gala-Show über die Bühne gehen könnten.
Der elektronische TV-Guide Teleboy.ch sucht die Highlights des Schweizer Fernsehjahres. Die Nutzer können noch bis ins neue Jahr hinein die Überflieger und Abstürze des einheimischen Fernsehschaffens bestimmen. Die Teleboy-Redaktion hat die Nominationen bekannt gegeben: Jeweils sechs Finalisten wettstreiten nun um die Gunst des Publikums in sechs Kategorien.
Dabei möchte man wohl nicht in jeder Kategorie ganz oben auf dem Podest stehen. Denn neben schönen Disziplinen wie die der "Aufregendsten Moderatorin" - es stehen Andrea Jansen, Andrea Vetsch, Francine Jordi, Eva Camenzind, Sandra Studer und Susanne Wille zur Auswahl -- wird auch etwa die "Blödste Sendung" des Jahres gewählt. Um diesen Titel "streiten" sich "1 gegen 100", "Faces TV", "Die grössten Schweizer Hits", "Deal or No Deal", "Happy Day" und "Euro 08 -- Das grosse Städteduell".
Interessanterweise ist "Die grössten Schweizer Hits" nicht nur als blödeste Sendung sondern gleichzeitig auch für die Kategorie "spektakulärste Sendung" nominiert. Dabei tritt die Show gegen "Supermodel", "Bauer, ledig, sucht...", "Tag und Nacht", "Giacobbo/Müller" und "La Traviata" an.
Aber nicht nur die schönen Fernsehfrauen kämpfen um einen Titel. Auch die schönsten TV-Männer werden gesucht. Zur Auswahl stellt die Teleboy-Redaktion Franz Fischlin, Marco Fritsche, Sven Epiney, Roman Kilchsperger, Matthias Aebischer und Reto Brennwald.

