Tagesanzeiger.ch/Newsnetz hat sich mit den Sendungen des Schweizer Fernsehens und ihrer Popularität befasst. 20 Sendungen hat die Kulturredaktion untersucht. Um die Liste zu erstellen, wühlte sie im Archiv, schwelgte in Erinnerungen und einigte sich nach langer Diskussion auf eine Rangierung. Neuere Sendungen hatten es in der Beurteilung schwer, weil der Nostalgie-Faktor eine wichtige Rolle spielte.
Auf Rang 1 schaffte es die Sendung Teleboy (1974 bis 1981). Fazit der Redaktoren: Die Zahlen würden für sich sprechen. Am 13. September 1975 erreichte die Sendung mit 2'073'000 Zuschauenden die höchsten je gemessenen Zuschauerzahlen in der Schweiz. Die Scherze der "versteckten Kamera" in der von Kurt Felix moderierten Sendung seien heute noch geläufig ("Söll emol cho!").

Weitere Podestplätze: Auf dem 2. Platz ist "Motel". Die Serie mit Hansjörg Schneider und Silvia Jost drehte sich um das Motel bei der Autobahnausfahrt in Egerkingen. Erstmals sollte eine Unterhaltungsserie das "echte Leben" zeigen - ein mutiges wie visionäres Konzept. Rang 3: "Spielhuus" (1968 bis 1994). Es war ursprünglich eine kindergartenähnliche Sendung mit Inhalten wie Lieder, Geschichten, Zeichnen und Basteln für Vorschulkinder. Die Rubrik "Franz und René" ("Säge nüt") geniesse heute noch Kultstatus, so die Redaktion.

