19.11.2009

ARD/ZDF

Ulrich Wickert beanstandet Nachrichtensendungen

"Wer so textet, ist nicht nur schusselig, sondern denkfaul."

Der ehemalige "Tagesthemen"-Moderator Ulrich Wickert kritisiert in einem Artikel für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" die Nachrichtensendungen in ARD und ZDF. Wickert wirft den Machern "sprachliche Verlotterung" und ein fehlendes Bewusstsein für ihren öffentlich-rechtlichen Auftrag vor. Die "Floskelsprache der Politik" werde ebenso übernommen wie das "Kurzsprech der Nachrichtenagenturen". Wickert: "Wer so textet, ist nicht nur schusselig, sondern denkfaul." Zudem schreibt der ehemalige Frankreich-Korrespondent der ARD: "Es fehlt nicht nur an einem Sinn für die Verbreitung wichtiger, aktueller politischer Inhalte. Erst recht habe ich den Eindruck, es fehlt auch an der Einordnung."


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