Die SRG SSR idée suisse ersucht das Bundesamt für Kommunikation (Bakom), die Bearbeitung der Konzessionsänderung für einen Radio-Informationskanal in der Westschweiz (RSR-Info) bis zum 30. Juni 2004 aufzuschieben. Grund dafür ist die Ungewissheit im finanziellen Bereich, die nach wie vor auf der SRG SSR laste.
SRG-Präsident Jean-Bernard Münch und SRG-Generaldirektor Armin Walpen hätten Bakom-Direktor Marc Furrer in diesem Sinne um einen entsprechenden Aufschub gebeten, heisst es in einem SRG-Communiqué vom Montag. Zum Projekt RSR-Info stehe man, in einer Vernehmlassung seien die Stellungnahmen dazu mehrheitlich positiv ausgefallen.
Die Richtigkeit der strategischen Ausrichtung der SRG und insbesondere von Radio Suisse Romande seien damit bestätigt worden. Die Realisierung dieses Informationsprogramms in der Westschweiz bleibe ein Ziel der SRG SSR idée suisse, wird versichert.
Auf eine entsprechende Anfrage des Bakom hin habe die SRG jedoch darum gebeten, den Terminplan für die Realisierung dieses Projekts abzuändern. Denn wie alle Wirtschaftsbereiche und besonders die Printmedien sei auch die SRG nach wie vor mit zahlreichen Ungewissheiten konfrontiert.

