16.04.2009

DRS

"Ungenügender Wahlservice" bei Regionaljournal

Programmkommission bemängelt Berichterstattung.

Die Berichterstattung des DRS-Regionaljournals Aargau/Solothurn über die Wahlen in den beiden Kantonen ist von der Programmkommission SRG Aargau Solothurn kritisiert worden. Die Privatradios Radio Argovia (Aargau) und Radio 32 (Solothurn) hätten die "Nase vorn gehabt".

Die halbstündlich gesendeten dreiminütigen Einschaltungen des Regionaljournals am 8. März hätten das Informationsbedürfnis "nicht zu befriedigen" vermocht, schreibt Susanne Hasler, Präsidentin der Programmkommission, im "link", dem Magazin des Publikumsrats und der Mitgliedgesellschaften.

Diese kurze Sendezeit reichte gemäss Programmkommission "bei Weitem nicht aus, um umfassend und differenziert" über die Regierungs- und Kantonsratswahlen im Kanton Solothurn sowie über die Grossratswahlen im Kanton Aargau zu berichten. Für politisch Interessierte sei diese Art von Wahlservice "ungenügend" gewesen.

Weil der 8. März kein eidgenössischer Wahlsonntag war, hatte sich das Regionaljournal nicht wie üblich jederzeit ins nationale Programm von DRS 1 einklinken können. Das Regionaljournal Aargau/Solothurn erhielt jeweils nur zur vollen Stunde nach den Nachrichten und zur halben Stunde die Möglichkeit, für die Dauer von drei Minuten über den aktuellen Stand der Wahlen zu berichten. (sda)


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