Der drahtlose Internet-Zugang ist im Trend. Die Eidg. Kommunikationskommission (ComCom) vergibt nun weitere Konzessionen für drahtlosen Internet-Zugang mittels WiMAX. Interessierte Unternehmen können bis Ende Februar in einer Auktion mitbieten.
Ziel sei es, den Wettbewerb beim Breitband-Angebot zu beleben, wie ComCom-Präsident Marc Furrer am Montag vor den Medien in Bern erklärte. Die Zuteilung der drei Konzessionen, die für Breitbandfrequenzen von 3.41 bis 3.6 GHz gelten, soll im Juni 2006 erfolgen.
Die Vergabe erfolgt mittels einer Auktion. Dabei gibt jeder Bieter ein einziges, unabhängiges und verdecktes Gebot ab. Die Gebote der anderen Bietenden können nicht beobachtet werden. Den Zuschlag erhält, wer das höchste Gebot abgegeben hat. Der Minimalpreis der Konzessionen wurde gemäss den Vorgaben des Fernmeldegesetzes festgesetzt und beträgt für die zwei grossen Konzessionen (je 2 x 21 MHz) je 6.1 Mio. Franken, für die kleinere Konzession (2 x 17.5 MHz) 5.1 Mio. Franken.
Grundsätzlich kann sich jedes Unternehmen allein oder im Rahmen eines Konsortiums bewerben. Allerdings darf jeder Bewerber nur eine Konzession ersteigern. Damit fällt Cablecom bereits weg. Die Kabelnetzbetreiberin gehört zur Liberty-Gruppe, die mit Priority Wireless im März 2000 eine WLL-Konzession ersteigert hatte.
Der ComCom-Präsident bestätigte, dass sich die ComCom überlegt habe, die Swisscom von der Auktion auszuschliessen. Ziel der Regulierung könne es aber nicht sein, die Swisscom zu behindern, sondern zu verhindern, dass der Ex-Monopolist die Konkurrenz benachteilige.
VoIP-Verpflichtungen lockern

