17.06.2009

".ch"

Verwaltungsrat deponiert Bilanz

Angestellte sollen keine finanziellen Einbussen erleiden.

Die Herausgeberin der Anfang Mai eingestellten Gratiszeitung ".ch", die Punkt ch AG, ist konkurs. Der Verwaltungsrat deponierte die Bilanz, wie er am Mittwoch mitteilte. Die Investoren wollen dafür sorgen, dass die Angestellten keine finanziellen Einbussen erleiden. Das Zürcher Bezirksgericht wird nun den Konkurs über die Gesellschaft eröffnen. Die Behandlung des Falles werde dann an das zuständige Konkursamt überwiesen, heisst es weiter.

Die Investoren hätten sich freiwillig entschieden, dafür zu sorgen, dass die Angestellten der Punkt ch AG keine finanziellen Einbussen erleiden. Sie seien in diesem Zusammenhang auch bereit, die Unterdeckung der Pensionskasse auszugleichen. Die Härtefälle in der Belegschaft sind gemäss Communiqué bereits geregelt.

Die Gratiszeitung ".ch" war am 4. Mai wegen der drastischen Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds eingestellt worden. Nachdem die Bemühungen, das Unternehmen zu retten, gescheitert waren, war der Verwaltungsrat der Punkt ch AG angesichts der Überschuldung gesetzlich verpflichtet, die Bilanz zu deponieren.

Von der Einstellung des Blattes betroffen waren 69 Angestellte (61 Vollzeitstellen), 20 Betroffene waren Härtefälle. Einen Sozialplan zur Massenentlassung gab es nicht. Das Mitte September 2007 erstmals erschienene Pendlerblatt wurde nach rund eineinhalb Jahren eingestellt. (sda)


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