Beim traditionellen «Tages-Anzeiger-Meeting» im Zürcher Schiffbau versammelte sich die ganze Polit- und Verlegerprominenz. Tamedia-Verleger Pietro Supino verwies in seiner Begrüssung vor Gästen nochmals auf die schwierige wirtschaftliche Situation und begründete nochmals, warum sein Verlag die ganze Verkaufsorganisation umgebaut habe.
Supino zeigte sich erfreut, dass er den ehemaligen Nationalbankpräsidenten Philipp Hildbebrand als Redner für den Anlass gewinnen konnte. Hildebrand hatte vor fünf Jahren nach seinem Rücktriff wegen zweifelhaften Devisengeschäften die Einladung zum «Tages-Anzeiger-Meeting» kurzfristig sisitiert.
Hildebrand betonte in seinem rund einstündigen Referat die aktuelle Wirtschafslage als instabil. Man spüre immer noch die Auswirkungen der Finanzkrise von 2008, so Hildebrand, der heute als Vizepräsident des weltgrössten Vermögensverwalter BlackRock amtet. Beim anschliessenden Gespräch wurde er von Chefredaktor Arthur Rutishauser befragt. (ma)

