07.10.2018

SRF

Wahl von Matter-Nachfolge im November

Das Kandidatenkarussell hat sich gelichtet. Als aussichtsreichste Anwärter auf den Posten des Radio- und Fernsehdirektors gelten Nathalie Wappler und Hansruedi Schoch. In einem Monat soll Klarheit herrschen.
SRF: Wahl von Matter-Nachfolge im November
Wer tritt in die Fussstapfen von Ruedi Matter? Nathalie Wappler und Hansruedi Schoch gelten aus aussichtsreichste Kandidaten. (Bilder MDR/SRF)

Am 6. und 7. November soll der SRG-Verwaltungsrat die Nachfolge von Ruedi Matter wählen, sofern alles nach Plan läuft. Dann wird der Regionalvorstand der SRG-Sektion Deutschschweiz dem Gremium einen Vorschlag unterbreiten. An der Wahl beteiligt sind nebst dem Verwaltungsrat auch SRG-Generaldirektor Gilles Marchand und ein Headhunter.

Offenbar sollen alle Kandidaten, die ihre Berufserfahrungen mehrheitlich auf Zeitungsredaktionen statt bei Radio- und TV-Sendern gesammelt hätten, aus dem Rennen sein, heisst es in der «NZZ am Sonntag». SRG-Mitarbeiter würden von einem «Kampf zwischen zwei Bewerbern» berichten, die zu den aussichtsreichsten Anwärtern auf den Chefposten gezählt wurden: Nathalie Wappler und der 52-jährige Hansruedi Schoch, Abteilungsleiter Programme und derzeit Matters Stellvertreter. Beide Personen hat auch persoenlich.com auf die Shortlist für die Matter-Nachfolge gesetzt.

Die 50-jährige Wappler gilt laut NZZaS als Favoritin, weil die SRG mehr Frauen in der Geschäftsleitung haben wolle. Es könnte allerdings Schwierigkeiten geben mit der Auflösung des laufenden Arbeitsvertrages beim Mitteldeutschen Rundfunk. Dort ist sie erst seit November 2016 als Programmdirektorin angestellt.

Laut Stelleninserat wird die neue Direktorin oder der neue Direktor auf den 1. April 2019 gesucht. «Der Stellenantritt (…) findet je nach Verfügbarkeit im ersten Halbjahr 2019 statt. Bis dahin leitet Ruedi Matter SRF», sagte SRG-Sprecher Edi Estermann im September (persoenlich.com berichtete). (cbe)

 


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KOMMENTARE

Thomas Läubli
31.10.2018 20:07 Uhr
Nathalie Wappler ist ein absolutes No-Go. Wir erinnern uns, dass sie den Kultursender DRS2 gegen den Willen der Hörer*innen nach unten nivelliert hat. Wenn jetzt die Stümpereien einer kulturlosen Managerin noch belohnt werden sollen, weiss ich nicht, warum wir die No-Billag-Initiative überhaupt abgelehnt haben.
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