Nach einer längeren Ruhephase hatte das Kandidatenkarussell um die Stelle des Radio- und Fernsehdirektoren Ende August wieder in Schwung aufgenommen. Damals vermeldete die «SonntagsZeitung», Kassensturz-Moderator Ueli Schmezer und Sportchef Roland Mägerle hätten ihre Bewerbungsunterlagen eingereicht. Nun sorgt der «Sonntagsblick» für den nächsten Schub. Laut der aktuellen Ausgabe haben neben Kronfavoritin Natalie Wappler auch Bakel Walden und Seraina Rohrer gute Chancen. Walden ist Direktor Entwicklung und Angebot bei der SRG und Mitglied der Geschäftsleitung. Rohrer ist Direktorin der Solothurner Filmtage.
Darüber hinaus weist der SoBli darauf hin, dass der aktuell amtierende Direktor Ruedi Matter länger im Amt bleiben könnte als vorgesehen. Im März hatte die SRG mitgeteilt, dass bis Ende 2018 eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gewählt sein werde (persoenlich.com berichtete). Darauf, dass die SRG diesen Zeitplan nicht sicher einhalten können wird, deutete bereits das Stelleninserat hin, das im Mai publiziert worden war. Laut diesem wird die neue Direktorin oder der neue Direktor auf 1. April 2019 gesucht (persoenlich.com berichtete). Diesen Fahrplan stützt ein Statement von SRG-Sprecher Edi Estermann hin: «Der Stellenantritt (…) findet je nach Verfügbarkeit im ersten Halbjahr 2019 statt. Bis dahin leitet Ruedi Matter SRF», zitiert ihn der SoBli. (eh)

