11.02.2005

Roger Köppel

Was er mag -- und was nicht

Bekenntnisse des Welt-Chefredaktors.

Im aktuellen Magazin des Tages-Anzeigers legt Roger Köppel, Chefredaktor der Welt, Bekenntnis darüber ab, was er mag und was nicht. Schöne und interessante Menschen, "insbesondere Frauen" mag er. Er mag weiter die Schweiz, Deutschland, seinen Beruf und Erfolg. Köppel liebt aber auch Gedanken, auf die er selber nicht gekommen wäre.

Kulinarisch schätzt er die Kronenhalle in Zürich und das Starbucks-Kaffee am Berliner Bahnhof Friedrichstrasse. Gute Manieren und stilvolle Bekleidung erachtet er als wichtig. Bücher und Kino mag Köppel auch. Ihn interessieren herausragende Leistungen, interessante Neuigkeiten, neue Überlegungen, neue Sichtweisen.

Was Roger Köppel nicht mag sind Langeweile, Arroganz bei anderen und aggressive Dummheit. Mit Gruppentraining am Morgen kann er ebenfalls nichts anfangen. Das Gefühl, zu viel gegessen zu haben bekommt ihm nicht. Was Köppel auch nicht braucht, sind überfüllte heisse Räume, Humorlosigkeit und Herdentrieb. Daneben findet er "beiläufige Grausamkeit im Alltag gegen Leute, die es nicht verdienen oder sich nicht wehren können".


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