Gegner des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos haben der Berner Ausgabe der Gratiszeitung 20 Minuten heimlich ein Propagandablatt beigelegt. Layout und Textstil lassen den Leser leicht an eine redaktionelle Beilage glauben.
Die Verfasser der Beilage, die am Freitag in die Gratiszeitung geschmuggelt wurde, schreiben explizit im Namen der Redaktion: "Die 20 Minuten-Redaktion unterstützt die Kampagne gegen das WEF. Denn wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Heraus zur Demo gegen das WEF!".
Der Redaktionsleiter von 20 Minuten in Bern, Philipp Probst, reagierte umgehend: "Die Redaktion distanziert sich in aller Form von dieser Aussage, wie auch von der ganzen Beilage", schreibt er in einer Medienmitteilung. Die Zeitung, die über Verteilkästen für jeden zugänglich sei, sei aufs Gröbste missbraucht worden.
Nicht das erste Mal

