17.08.2005

BBC

Wegen Pornografie gerügt

Dokumentarreihe löst heftige Reaktionen aus.

Mit der eigenen Sendereihe "Streets of Vice" (Strassen der Sünde) beabsichtigte die BBC, "Aspekte des sozialen Wandels" zu dokumentieren. Wie die Netzeitung (NZ) meldet, wurde der Sender nun von der Rundfunkaufsicht Ofcom dafür gerügt.

Die Ofcom sei eingeschritten, weil in "Streets of Vice" schon um 9.15 Uhr morgens eine Dokumentarreihe über Drogenmissbrauch, Prostitution, Bordelle und Pornografie gezeigt worden sei, so die NZ weiter.

Die Ausstrahlung der Sendung habe bezüglich der Sendezeit viele negative Reaktionen ausgelöst, unter anderem auch von Eltern. "Streets of Vice" habe zwar, wie die NZ die britische Medienbehörde zitiert, "offenkundig Themen im öffentlichen Interesse" behandelt, jedoch müsse man die Zeit der Ausstrahlung nochmals überdenken.

Nebst den Berichten über Bordelle und Prostitution, sei auch ein Interview mit einer Frau gezeigt worden, die Sex mit zwanzig Männern hatte und dabei für ein Online-Magazin gefilmt worden sei. Diese Themen seien für Kinder und Jugendliche nicht geeignet.


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen