12.02.2017

Service public

Weniger Unterhaltung und Sport bei SRG-Sendern

Welche Leistungen würden die Privaten erbringen, wenn die SRG sie nicht mehr konkurrenzieren würde? Das Bundesamt für Kommunikation hat bei den Fernsehanbietern eine Umfrage durchgeführt.
Service public: Weniger Unterhaltung und Sport bei SRG-Sendern
Hinter den Kulissen von «TeleZüri». (Bild: zVg.)

Die SRG zeigt zu viele Unterhaltungs- und Sportsendungen. Das ist das Resultat einer Umfrage, die das Bundesamt für Kommunikation unter privaten Schweizer Fernsehanbietern durchgeführt hat, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet.

Zu viele amerikanische und europäische Filme und Serien, zu viele Casting-Shows, Satire- und Comedy-Programme, zu viele Doku-Soaps, Kochsendungen und Sportübertragungen – so lautet das Fazit der privaten Medienanbieter. Sie verlangen laut «NZZ am Sonntag», dass die SRG-Sender ihr Angebot reduzieren, so dass sich die Privaten besser entwickeln können.

Der Radiosender Radio Swiss Pop soll möglichst schnell abgestellt werden; auch die Regionaljournale des öffentlichen Radios braucht es nach Ansicht der Privaten nicht. (NZZaS/wid)


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KOMMENTARE

Magdalena Bacher
13.02.2017 07:54 Uhr
Wenn die Privaten ein werbefreies Popradio auf die Beine stellen können, gerne. Werden sie aber nicht. Und auch ein Regionaljournal - ich habe keine Lust wegen den Lokalnachrichten den Radiosender wechseln zu müssen. Der Qualitätsunterschied zwischen den öffentlichen und privaten ist immens. Ich bin unglaublich dankbar gibt es die öffentlichen.
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