Der Westschweizer Journalist und Buchautor Arnaud Bédat ist im Alter von 58 Jahren gestorben. Der Jurassier arbeitete lange Jahre für L'Illustré und machte sich insbesondere mit aufsehenerregenden Recherchen einen Namen.
Bédat erlag einer Krankheit, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstag von Vertrauten des Journalisten erfuhr.
Arnaud Bédat recherchierte im Laufe seiner Karriere zu zahlreichen prägenden Ereignissen der jüngeren Geschichte, unter anderem zum Absturz des Swissair-Fluges 111 vor dem kanadischen Halifax im Jahr 1998 und zum Drama um die Sonnentempler-Sekte.
Zudem verfasste er mehrere Bücher, unter anderem über den Chansonnier Jacques Brel und über Papst Franziskus.
Bédat sorgte 2019 selbst für Schlagzeilen. Nach einer Recherche über den Präsidenten des ukrainischen Fussballverbands wurde er bedroht. Die Organisation Reporter ohne Grenzen Schweiz zeigte sich damals «tief besorgt» (persoenlich.com berichtete). Bédat reichte Strafanzeige ein. (sda/cbe)

