Grosse Medienunternehmen wie die PubliGroupe, Edipresse, NZZ und Ringier kündigten als Folge der Finanzkrise Sparmassnahmen an, welche auch einen grösseren Stellenabbau beinhalten. Bei Axel Springer Schweiz hat CEO Ralph Büchi intern mitgeteilt, dass momentan keine Kündigungen vorgesehen sind. Bis jetzt noch nichts gehört hat man aus dem Hause Tamedia.
Die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung mit einer steigenden Arbeitslosigkeit, dadurch rückläufigen Stellenanzeigen und einer deutlichen konjunkturellen Abkühlung treffe alle Medienunternehmen, meint Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage von "persoenlich.com". "Auch Tamedia ist von dieser Entwicklung betroffen."
Die Situation bei den einzelnen Medien sei jedoch sehr unterschiedlich. "Während beispielsweise abonnierte Printmedien zusätzlich mit strukturellen Veränderungen konfrontiert sind, befinden sich Online-Medien weiterhin in einer Wachstumsphase und können deshalb auch in einem schlechten Wirtschaftsumfeld zulegen."
Tamedia halte deshalb am Vorgehen fest, die Kostenstrukturen laufend zu überprüfen und schrittweise vorzugehen. Konkret zu einem möglichen Stellenabbau wollte sich Zimmer nicht äussern.

