Die Weltwoche feiert ihren 75. Geburtstag. Gegründet während einer Bahnfahrt nach Paris von Karl von Schumacher und Manuel Gasser, erschien sie zum ersten Mal im November 1933. In Gesprächen und Porträts, in Glossen und Anekdoten will die Weltwoche die Geschichte und die grossen Köpfe wie Margrit Sprecher, Hildegard Schwaninger, Jürg Ramspeck, Rudolf Bächtold oder Hugo Loetscher zu Wort kommen lassen.
Zwei alte Rubriken feiern ein Revival. So wird Jürg Ramspeck noch einmal eine seiner legendären "Oscar Nebel-Kolumnen schreiben und zwar über den jetzigen Besitzer und Chefredaktor Roger Köppel. Und Peter Hartmann, der unter der Frontseitenrubrik "Im Auge" jeweils die markanteste Persönlichkeit der Woche auf einer einzigen Zeitungsspalte zum Leben erweckte, tut das Gleiche nun mit den prägenden Figuren der Weltwoche.
Ihre Streitfreudigkeit und Respektlosigkeit bekommt die Weltwoche offensichtlich zu spüren. So schreibt die "Weltwoche" in einer Mitteilung: "Etliche Honoratioren weigerten sich, ihr zum 75. Geburtstag zu gratulieren. Die Bundesräte Hans Rudolf Merz und Moritz Leuenberger meldeten sich immerhin ab, während Bundesrätin Doris Leuthard und Bundespräsident Pascal Couchepin nicht einmal eine Absage übermittelten. Auch Elmar Ledergeber, in dessen Stadt Zürich wir seit 1933 sitzen, sah keinen Grund, der Weltwoche zum Jubiläum zu gratulieren."

