US-Zeitschriften haben im abgelaufenen Jahr 2009 im Schnitt rund ein Viertel ihrer Anzeigenseiten eingebüsst. Insgesamt wurden 58'340 Werbeseiten weniger verkauft als im Jahr davor, so die aktuellen Zahlen des Publishers Information Bureau. Damit müssen die Verlage den stärksten Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen verkraften. Die Zahlen fielen sogar schlechter aus als im Krisenjahr 2001. Damals war ein Minus von 17,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. In absoluten Zahlen wurden von den US-Magazinen 2009 nur 170'000 Anzeigenseiten abgedruckt, während es 2001 noch 238'000 waren.
Wie unter anderem die Ergebnisse aus den USA zeigen, hat es 2009 kaum Gewinner gegeben. Jene, die ihrer Anzeigenseiten halbwegs stabil halten konnten, waren zum überwiegenden Teil Massenblätter mit rezessionskompatiblen Inhalten und Werbung, berichtet die "New York Times". (pte)

