Die Krisenstimmung in der US-Zeitungsbranche hat sich mittlerweile auch auf den Zeitschriftensektor ausgeweitet. Ähnlich wie bei den Zeitungen zeigte sich 2008 auch in diesem Bereich eine durch Wirtschaftskrise und Umsatzeinbrüche bei den Werbeeinnahmen getriebene rückläufige Entwicklung. Vor allem letztgenannter Faktor hat den Zeitschriftenverlegern kräftig zugesetzt. Wie aktuell veröffentlichte Zahlen des US-Branchenverbands Magazine Publishers of America (MPA) belegen, sind die erwirtschafteten Werbeumsätze in den USA im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2007 um 7,8 Prozent eingebrochen. Auch die Zahl der Werbeseiten der Zeitschriften ging um 11,7 Prozent zurück.
Der Ernst der Lage wird besonders deutlich, wenn man sich die Vergleichswerte des vierten Quartals für die Jahre 2007 und 2008 ansieht. Laut MPA ging der Umsatz zwischen beiden Zeiträumen um 13,8 Prozent zurück.

