25.11.2009

SRG

Zusammenschluss von TSR und RSR genehmigt

Gilles Marchand wird Direktor von "Radio Télévision Suisse".

Der Verwaltungsrat der SRG hat am Dienstag das Westschweizer Projekt der Medienkonvergenz genehmigt. Damit erhalten TSR und RSR grünes Licht für die Schaffung von "Radio Télévision Suisse", des neuen audiovisuellen Service public der SRG in der Westschweiz, ab Januar 2010. Radio Suisse Romande (RSR) und Télévision Suisse Romande (TSR) werden somit zu einem Unternehmen zusammengeführt.

Das Unternehmensmodell entspricht den nationalen Rahmenbedingungen, die der SRG-Verwaltungsrat am 18. März 2009 festgelegt hatte. Darunter: Die Beibehaltung der Hauptstandorte Lausanne und Genf sowie der Regionalbüros, in denen trimediale Aktivitäten stattfinden, die Aufrechterhaltung der bestehenden Radio- und Fernsehsender mit ihrem jeweiligen Profil, sowie je eine Programm- und eine News-Leitung. Besonderes Gewicht legte der RTSR-Verwaltungsrat auf die publizistische Mehrstimmigkeit und die Vielfalt der Medien.

Das Unternehmen, das Radio Suisse Romande und Télévision Suisse Romande in sich vereint, erhält den Namen "RTS - Radio Télévision Suisse" und wird Anfang Januar 2010 ins Leben gerufen. Die Umsetzung des Konvergenzprojekts erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf Jahren und wird mit zwei verschiedenen Zeithorizonten abgewickelt: Zum einen die rasche Fusion der Support- und Produktionstätigkeiten (2010/2011), zum andern die schrittweise Zusammenarbeit im Programmbereich, die bis 2015 verwirklicht sein soll.

Der RTSR-Verwaltungsrat hat heute Gilles Marchand, den jetzigen Direktor von TSR, zum Direktor des neuen Unternehmens ernannt. Gérard Tschopp, Direktor von RSR, bleibt bis am 31. Dezember 2009 in seinem Amt. Er wird danach in der Generaldirektion der SRG in Bern für das nationale Projekt "Konvergenz und Effizienz" sowie für die Programmkoordination zuständig sein und direkt dem Generaldirektor rapportieren. (sda)


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