Schon seit 2007 existiert die Kampagne berufsbildungplus.ch, deren Ziel es ist, das Image der Berufslehre zu stärken. Der anhaltende Fachkräftemangel, Imageprobleme der Berufslehre und die ungenügende internationale Bekanntheit dieses Bildungsweges hätten das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zu einer Anpassung der Kampagnenstrategie bewogen, heisst es in einer Mitteilung. Wie crBasel weiter schreibt, habe die Agentur zusammen mit ihren Partneragenturen die Ausschreibung für das Mandat gewonnen und ein Kommunikationskonzept für klassische- und Onlinemedien entwickelt, welches nun vorliegt. Erste Plakat-Sujets sind seit einigen Tagen öffentlich zu sehen.
"lerne - werde" ist die Basis
Die Kampagne will die Stärken der Berufslehre sowie deren Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft mit wenigen Worten, starken Bildern und einer Prise Humor auf den Punkt bringen. Sie basiere auf Headlines, die mit der Formulierung "lerne - werde" spielen und so ganz plakativ eine berufliche Entwicklung aufzeigen: zum Beispiel "Lerne Schreiner – werde Architekt", "Lerne Kauffrau – werde Marketingleiterin". Knapper könne man das Wesen der Berufsbildung nicht zusammenfassen, schreibt die crBasel weiter.
"Das System ermöglicht den Einstieg, den Umstieg und den Aufstieg. Der Einstieg kann in knapp 250 Lehrberufen erfolgen, auf Stufe der höheren Berufsbildung stehen rund 450 Weiterbildungsangebote zu Verfügung. Hinzu kommen die Bildungsgänge der Hochschulen. Diese Vielfalt können wir mit dem erwähnten Slogan optimal kommunizieren", sagt Beratungsleiter Thomas Fux gegenüber persoenlich.com.
Durchlässigkeit im Fokus
Unter den insgesamt 17 unterschiedlichen Sujets befinden sich auch humorvolle Verbindungen, zum Beispiel: "Lerne Coiffeur – werde Biologe". Die Berufskombinationen will aufzeigen, wie durchlässig das System ist – ganz gleich, wohin man sich beruflich entwickeln möchte. Ganz im Sinne es neuen Claims: "Profis kommen weiter".




Die Kampagnenzusammenarbeit läuft langfristig bis 2019.
Verantwortlich beim SBFI: Gerda Lüthi (Projektverantwortung), Tiziana Fantini (Kommunikation); Verantwortlich bei crbasel: Gabriel Heuberger (CD), Judith Mann (Text), Thomas Schaub (AD), Daniel Roth (Grafik), Thomas Fux, Lukas Weibel (Beratung), Fotografie: Ralph Lehner; Verantwortlich bei Logos Kommunikation: Kathrin Kiener (Beratung), Verantwortlich bei komma pr: Rolf Marti (Text, Redaktion). (pd/eh)

