21.02.2020

NZZ / Weltwoche

PR-Agenturen in der Berichterstattung

Am Freitag ist die Öffentlichkeitarbeit gleich in zwei grossen Medien Thema: Während in der NZZ über das Zusammenspiel von PR und Journalismus «gestritten» wird, war die Weltwoche für ein Porträt zu Besuch bei der Agentur Farner.

Die beiden Geschäftsleitungsmitglieder und Partner von Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten, Andrés Luther und Victor Schmid, diskutieren in der NZZ vom Freitag darüber, was Journalismus und PR genau darstellen sollte in einer Gesellschaft. In dem doppelseitigen «Streitgespräch» sind auch der Instagram-Auftritt von Tidjane Thiam, Donald Trumps Kommunikation sowie Cambridge-Analytica Thema.

Weiter ging Weltwoche-Journalist Erik Ebneter bei der Agentur Farner an die Zürcher Löwenstrasse vorbei, um mit CEO und Mehrheitsaktionär Roman Geiser über die älteste PR-Agentur der Schweiz zu reden. Geiser wehrt sich darin gegen das Image, «immer noch als Militäragentur» wahrgenommen zu werden. Neben der Nähe zu Institutionen werden auch die Parteizugehörigkeiten einzelner Farner-Kaderleute thematisiert. (lol)



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Kommentare

  • Jana Riedmüller, 24.02.2020 09:24 Uhr
    Schön, wie René Scheu und Michael Schoenenberger von der NZZ versuchen, die beiden Kommunikationsberater Victor Schmid und Andrés Luther herauszufordern. Irritierend hingegen, wie selbstgefällig insbesondere Viktor Schmid versucht, sich von der PR-Branche abzugrenzen: "... das ist nicht unsere Branche. Wir sind strategische Berater." Und: «PR ist eine moderne Form des Ablasshandels»; da kann man sich schon fragen, in welcher Zeit er lebt? Aber Kollege Luther beschreibt immerhin ihre Strategie. Wir lernen: "Das Momentum, die Aufmerksamkeit erzeugt die Öffentlichkeit ... Wir nehmen das Momentum auf ... und erzielen Wirkung mit kontrollierten Sprengungen." Aber es ist ja nicht ihre Branche.
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