01.09.2024

Bundeskanzlei

Tessiner soll Bundesratssprecher werden

Der 58-jährige Andrea Arcidiacono soll Nachfolger des im Mai plötzlich verstorbenen André Simonazzi werden. Der Tessiner bestätigte, dass er noch im Bewerbungsprozess sei. Andere Kandidaten sollen laut SonntagsBlick aus dem Rennen sein.
Bundeskanzlei: Tessiner soll Bundesratssprecher werden
Ist laut SonntagsBlick Favorit für die Nachfolge von André Simonazzi: der Tessiner Andrea Arcidiacono. (Bild: arcidiacono-consulting.ch)

Der Tessiner Andrea Arcidiacono soll neuer Bundesratssprecher werden. Die weiteren Kandidaten sind aus dem Rennen, wie SonntagsBlick schrieb. Arcidiacono bestätigte, dass er weiterhin im Bewerbungsprozess sei. Er war früher für die Bundesräte Ruth Dreifuss und Pascal Couchepin tätig.

Neben ihm wurden auch die Namen Pierre Gobet, Sprecher der Schweizer Uno-Vertretung in New York, und Urs Wiedmer, Kommunikationschef von Bundesrat Guy Parmelin, genannt. Wiedmer soll nicht zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen worden sein, berichtete bereits die Neue Zürcher Zeitung.

Arcidiacono hatte verschiedene Tätigkeiten im Kommunikationsbereich inne: Er beriet die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, die Schweizer Präsenz bei der Expo in Mailand und war für das italienische SRG-Programm von SWI swissinfo.ch tätig. Auch arbeitete er zeitweise fürs Bundesamt für Gesundheit. 2019 gründete er ein Beratungsunternehmen in Bern.

Der Bundesrat kündigte an, rasch eine Nachfolge des überraschend verstorbenen Vizekanzlers und Bundesratssprechers André Simonazzi zu finden. Dieser starb im Mai im Alter von 55 Jahren auf einer Wanderung (persoenlich.com berichtete). Vorübergehend übernahm Simonazzis engste Mitarbeiterin Ursula Eggenberger dessen Funktionen. (sda/pd/cbe)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen