21.03.2022

SRG

Doku über das Montreux Jazz Festival

Die dreiteilige Serie «They All Came Out To Montreux» über das Festival und dessen Gründer Claude Nobs ist ab sofort auf Play Suisse verfügbar.
SRG: Doku über das Montreux Jazz Festival
Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der SRG und dem Montreux Jazz Festival sind auf Play Suisse nebst der Dokumentation auch Konzert-Highlights vergangener Festivals zu sehen. (Bild: SRG SSR / RTS)

Im Juni 1967 hat Claude Nobs das Montreux Jazz Festival ins Leben gerufen. Über 50 Jahre später wird seine Geschichte und die des Festivals in der dreiteiligen Dokumentation «They All Came Out To Montreux» erzählt, wie die SRG mitteilt. Ungesehenes Archivmaterial und neue Interviews würden für eine Zeitreise durch fünf Jahrzehnte der Musikgeschichte sorgen, die durch ikonische Auftritte von Musikerinnen und Musiker wie Nina Simone, Aretha Franklin, Prince und David Bowie geprägt wurden. Insgesamt über 30'000 Musikerinnen und Musiker ‹came out to Montreux›. 

Die Mini-Serie ist unter der Regie des britischen Direktors und Drehbuchautors Oliver Murray («The Quiet One», 2019) entstanden und wurde von Quincy Jones, BMG Films, TNC Beyond, Montreux Media Ventures, Montreux Sounds und der RTS koproduziert, wie es weiter heisst. Die drei 60-minütigen Folgen von «They All Came Out To Montreux» sind ab sofort auf der SRG-Streaming-Plattform Play Suisse verfügbar, in Englisch mit deutschen, französischen und italienischen Untertiteln. Pro Folge werden acht bis zehn Song-Performances von Artistinnnen und Artisten in Originallänge gezeigt. 

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der SRG und dem Montreux Jazz Festival ist auf der Streaming-Plattform Play Suisse zudem in einem separaten Bereich eine Auswahl an Konzert-Highlights der vergangenen Jahre verfügbar. Nochmals mitzuerleben seien beispielsweise der Auftritt des britischen Acid-Jazz Musikers Jamiroquai aus dem Jahr 2003, das Konzert des US-amerikanischen Musikers James Brown aus dem Jahr 1981 und Auftritte von Ray Charles, Nina Simone und vielen Weiteren. Die über 11'000 Stunden an Konzertaufnahmen in den Archiven des Montreux Jazz Festivals sind wegen ihrer kulturellen Bedeutung und Wichtigkeit für die Musikgeschichte Teil des Unesco-Weltkulturerbes. (pd/tim)



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