15.02.2020

Coronavirus

Genfer Autosalon sorgt wegen Sars-CoV-2 vor

Der Veranstalter trifft bereits Vorkehrungen zum Schutz vor einem medizinischen Notfall. Bei Bedarf lasse sich rasch ein Sanitär-Aktionsplan entwickeln. Das letzte Wort habe aber das BAG, heisst es bei den Organisatoren.
Coronavirus: Genfer Autosalon sorgt wegen Sars-CoV-2 vor
Sechs Aussteller des Autosalons kommen dieses Jahr aus China. (Bild: Keystone/Laurent Gillieron)

Der Genfer Autosalon, der vom 5. bis 15. März in den Hallen des Palexpo seine Tore öffnet, findet unter strengen Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus statt. Das letzte Wort habe das Bundesamt für Gesundheit (BAG), sagte der Direktor des Autosalons, Olivier Rihs, auf Anfrage.

Die vier Aussteller aus China und zwei aus Hongkong hätten ihre Teilnahme bestätigt. Die Palexpo begleite diese Aussteller mit allem, was es bei solchen grossen Veranstaltungen brauche. Die sechs Aussteller kehrten ihrerseits die nötigen Schritte vor.

Rihs erinnerte daran, dass es in der Schweiz bislang keine bestätigte Erkrankung beim Coronavirus gebe. Der Anteil asiatischer Besucherinnen und Besucher an allen Gästen habe im letzten Jahr weniger als 1 Prozent betragen. Das Interesse am Autosalon sei nach wie vor gross, wie die Zahl der bisher verkauften Billette zeige.

Die Palexpo verfolge die Situation und mögliche Auswirkungen auf Aussteller, Besucher, Partner und Mitarbeitende sorgfältig im Hinblick auf bevorstehende Veranstaltungen, gab die Palexpo in einer Mitteilung im Internet bekannt.

Laufende Beobachtung

Die Palexpo stehe in regelmässigem Kontakt mit der Generaldirektion für Gesundheit der Republik und des Kantons Genf und ihren medizinischen Beratern. Bei Bedarf lasse sich rasch ein Sanitär-Aktionsplan entwickeln.

Dieser Plan empfehle Reinigungs-, Desinfektions- und Präventivprogramme sowie die Verwendung der richtigen Reinigungs- und Sanitärprodukte. Dabei folge die Palexpo den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden vor Ort und des BAG.

Die Programme sehen im Detail vor, an allen stark frequentierten Berührungspunkten die Reinigung und Desinfektion zu verstärken, namentlich im Sektor Catering, bei Oberflächen und Handläufen, WCs, Ein- und Ausgängen sowie öffentlichen Touchscreens.

Aufklärungskampagnen vor Ort und im Internet sowie die Sensibilisierung und Schulung des Personals im Hinblick auf die Prävention und neue Beschriftungen mit Hinweisen auf Empfehlungen zur Hygiene ergänzen das Programm. (sda/lol)



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