06.11.2026

Marketing for Future Award

Planted holt Gold in Berlin

Das Schweizer Foodtech-Unternehmen gewinnt mit der Kampagne «Approved by Meat Lovers» den Hauptpreis. Zusätzlich erhält Planted Silber in einer der fünf Kategorien.
Marketing for Future Award: Planted holt Gold in Berlin
Das Planted-Team mit der Gold-Trophäe (v.l.): Maxime Sieckmann (Marketing Managerin Deutschland/Österreich), Lea Schwegler (Content Creatorin/Social Media Managerin) und Sampo Lenzi (Global Brand & Creative Director). (Bild: Anna Voelske)

Am BAM! Bock auf Morgen Festival für nachhaltiges Marketing in Berlin ist der Marketing for Future (M4F) Award vergeben worden. Den Hauptpreis in Gold holte Planted mit der Kampagne «Approved by Meat Lovers» (persoenlich.com berichtete). Damit gewann Planted auch die Kategorie «Performance-Zweifel», die für das Vorurteil «Grüne Alternativen bringen’s nicht» steht.

In der Kampagne, die Planted inhouse entwickelt und mit Studio Nord umgesetzt hat, tritt Schwingerkönig Christian Stucki als Botschafter auf. Laut der Medienmitteilung setzten sich die Gewinner gegen Konkurrenten wie Lidl, Media Markt und Rügenwalder Mühle durch. Planted war die einzige Schweizer Teilnehmerin, wie Storypark, die für die Medienarbeit zuständige Agentur, auf Anfrage von persoenlich.com mitteilt.

Silber ging auch an die vier weiteren Kategoriensieger. In der Kategorie «Kosten-Mythos» gewann die Non-Profit-Organisation Circular Berlin mit «Repair Deal Berlin». Die Bio-Safterei Voelkel siegte mit «Bestäuber*innen gesucht!» in der Kategorie «Aufwand-Illusion». Die Kategorie «Identitäts-Blockade» holte die Wahlmobilisierungskampagne «Für Uns 2025» von Sebastian Niemann und Jens Taubert. Im «Gewohnheits-Autopilot» setzte sich Prof. Dr. Volker Quaschning mit seinem Content-Format «Quaschning erklärt» durch.

Der Preis wurde zum siebten Mal vergeben. Er zeichnet Kommunikation aus, die «Lust auf zukunftsfähiges Verhalten macht». Jede der fünf Kategorien steht für eine typische mentale Barriere gegenüber Nachhaltigkeit. Eine Fachjury traf die Vorauswahl, danach bestimmte das Festivalpublikum die Gewinner per Live-Voting. Als Trophäe gibt es die «Kat’se Bullshit».

«Gute Nachhaltigkeitskommunikation erklärt nicht von oben herab, sondern räumt echte Hürden im Alltag aus dem Weg», sagt Jan Pechmann, Mitgründer von BAM! Bock auf Morgen. Die Preisverleihung fand vor 600 Gästen im Festsaal Kreuzberg statt. Das zweitägige Festival wurde zum vierten Mal durchgeführt. (pd/cbe)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

persönlich Exemplar
Neues Heft ist da
Die neue «persönlich»-Ausgabe ist da - jetzt Probe-Exemplar bestellen.