04.04.2021

Vorerst auf Social Media

«Blick.ch Romandie» will nicht länger warten

Statt erst im Juni legt Blick.ch in der Westschweiz jetzt schon los: Es gehe darum, «die Community wachzurütteln» und bereits gewisse Formate zu testen.
Vorerst auf Social Media: «Blick.ch Romandie» will nicht länger warten
Mehr Reichweite durch Verfügbarkeit in der Westschweiz: Die Inhalte von «Blick Romandie» stammen unter anderem aus dem Blick-Newsroom in Zürich. (Bild: Dominik Baur/EQ Images/Keystone)

Die Tageszeitung Blick treibt den Einstieg in den Nachrichtenmarkt in der Westschweiz voran, wie die RTS-Sendung «Médialogues» am Samstag berichtete. Das französischsprachige Team bietet ab dem 7. April erste Inhalte in sozialen Netzwerken an.

Das Publikum in der Westschweiz kann damit fast zwei Monate früher auf die von der französischsprachigen Redaktion von Blick.ch produzierten Originalinhalte zugreifen. Der Go-live war ursprünglich für den 1. Juni geplant (persoenlich.com berichtete).

Die Angebote werden exklusiv auf den vier sozialen Netzwerken Facebook, Instagram, Twitter und YouTube veröffentlicht. Die eigene Website wird am 1. Juni live gehen und im Herbst folgt die Applikation für Smartphones und Tablets.

In der Sendung «Médialogues» erklärt Michel Jeanneret, dass es darum geht, «die Community wachzurütteln» und bereits gewisse Formate zu testen, auch wenn das Team noch nicht komplett ist. «Darauf zu warten, dass die ganze Technologie bereit ist, um überall gleichzeitig zu starten, hätte viel zu lange gedauert», sagt der Chefredaktor.

Die Redaktion des französischsprachigen Blick.ch gliedert sich in drei «Labs»: das «Investigative Lab» für Recherchen aus der Westschweiz, das «Editing Lab» für Übersetzungen und Agenturmeldungen sowie das «Creative Lab» für Inszenierung auf allen digitalen Kanälen. (eh)



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