16.01.2020

Sparprogramm der SRG

RTS muss keine Kündigungen aussprechen

Das Westschweizer Radio und Fernsehen streicht jedoch wegen der Sparmassnahmen über 20 Arbeitsplätze.
Sparprogramm der SRG: RTS muss keine Kündigungen aussprechen
Die Sparmassnahmen bei RTS werden ohne Kündigungen realisiert. (Bild: Keystone/Leandre Duggan)

Das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS muss aufgrund von Sparmassnahmen fast 23 Arbeitsplätze streichen. Entlassungen wird es aber keine geben. Der Abbau könne durch die Nichtbesetzung vakanter Stellen und durch Frühpensionierungen realisiert werden, teilte das Radio und Fernsehen der Romandie am Donnerstag mit. RTS habe sich bemüht, die Auswirkungen der bereits früher bekannt gegebenen Sparmassnahmen sowohl für die Mitarbeitenden als auch in Bezug auf das Programmangebot zu minimieren.

Die SRG hatte 2018 nach der Ablehnung der No-Billag-Initiative ein umfangreiches Spar- und Restrukturierungsprogramm in der Höhe von insgesamt 100 Millionen Franken (davon 15 Millionen Franken RTS) lanciert (persoenlich.com berichtete). Diesem sollen bis 2022 rund 200 Stellen zum Opfer fallen. Im letzten Herbst kündigte die SRG zudem an, 2020 weitere 50 Millionen Franken einsparen zu wollen. Der Hauptgrund hierfür ist ein Rückgang der Werbeeinahmen um 30 Millionen Franken.

Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF muss dazu als grösste Unternehmenseinheit 16 Millionen Franken beisteuern, auf RTS entfallen 14,3 Millionen Franken. Bei SRF ist noch nicht bekannt, in welcher Grössenordnung sich der Stellenabbau beim zweiten Sparpaket bewegen wird. Ein wesentlicher Teil der Reduktion soll auch hier über natürliche Abgänge erreicht werden. (sda/cbe)



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