18.06.2001

Inseratestatistik Schweizer Presse

Rückläufiges Anzeigenvolumen auch im Mai

Massiver Rückgang bei den Stellenanzeigen.

Im Mai nahm sowohl das Stellenvolumen als auch das kommerzielle Anzeigenvolumen der Zeitungen weiter ab. Auch die Zeitschriften kamen auf ein tieferes Volumen als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Dies geht aus der neusten Inseratestatistik der Schweizer Presse hervor. Wie schon im April waren im Mai mit wenigen Ausnahmen alle Titelkategorien in allen Sprachgebieten vom Rückgang betroffen. Insgesamt lag das Anzeigenvolumen der Zeitungen im Mai 7.5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Am stärksten fiel das Minus in der Westschweiz mit 10.0 Prozent aus. Es ist praktisch ausschliesslich auf einen Rückgang um 11.7 Prozent bei den kommerziellen Anzeigen zurückzuführen. Der Verlust von 0.5 Prozent bei den Stellenanzeigen fällt dagegen kaum ins Gewicht. Auch aufkumuliert über die ersten fünf Monate ist die Westschweiz mit einem gesamthaften Minus von 4.2 Prozent am stärksten betroffen.

Innerhalb der Titelkategorien mussten die grossen Tageszeitungen in der Westschweiz mit insgesamt 17.5 Prozent den stärksten Rückgang hinnehmen. Auch hier gab das Minus von 21.9 Prozent bei den kommerziellen Anzeigen den Ausschlag. Die grossen Zeitungen in der Deutschschweiz mussten ein deutliches Minus von 5.5 Prozent bei den vierfarbigen Anzeigen verbuchen. Gründe dafür sind gemäss Schweizer Presse einerseits die Ertragsprobleme bestimmter Branchen sowie die allgemeine Zurückhaltung vieler Auftraggeber, die an sich gesprochene Budgets nicht frei geben. Massiv vom Rückgang der Stellenanzeigen betroffen sind auch im Mai die Wochenzeitungen. Sie verloren im Vergleich zum Vorjahresmonat nicht weniger als 41.7 Prozent des Volumens. In der deutschen Schweiz führt dies zusammen mit einem Verlust von 6.1 Prozent bei den kommerziellen Inseraten zu einem Rückgang des totalen Anzeigenvolumens um 9.2 Prozent. Dies ergibt ein aufkumuliertes Minus von insgesamt 0.6 Prozent seit Anfang Jahr.



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