21.10.2019

Social Media

Instagram ist laut Studie am beliebtesten

Snapchat folgt auf Platz zwei. Facebook ist bei jungen Amerikanern mittlerweile eher abgeschrieben.
Social Media: Instagram ist laut Studie am beliebtesten
Alte Grössen: Für Jugend nicht so wichtig. (Bild: Pixabay)

Instagram ist sowohl bei Millennials als auch der nachfolgenden Generation Z in den USA die beliebteste Social-Media-Plattform, hat allerdings auch ein Problem. Die jungen Menschen sind der Ansicht, dass es die Plattform ist, auf der Cyberbullying am häufigsten vorkommt. Das hat die Studie «Social America» der Cybersmile Foundation ergeben. Der alte Riese Facebook dagegen ist die Plattform, deren Beliebtheit beiden Generationen zufolge am deutlichsten zurückgeht und laut Gen Z für junge Menschen die am wenigsten relevante Plattform überhaupt.

Instagram klar top

Für die Studie hat Cybersmile über 20’000 Amerikaner im Alter von 13 bis 34 Jahren zu ihren Ansichten über soziale Medien von Twitter über YouTube bis TikTok befragt. Klare Nummer eins unter den sozialen Netzwerken ist demnach Instagram, das insgesamt 44 Prozent als ihre Liebligsplattform nennen und 41 Prozent als die für junge Menschen relevanteste Social-Media-Plattform erachten. Mit merklichem Abstand folgt in beiden Fällen Snapchat auf Platz zwei. In Sachen Beliebtheit ist Instagram zudem die am zweitschnellsten wachsende Plattform, ausgestochen nur von dem aufstrebenden Videoclip-Dienst TikTok.

Eine deutliche Schattenseite von Instagram ist in den Augen junger Menschen das Cyberbullying. Unter der Gen Z sehen fast ein Drittel der Befragten den Bild-und Videodienst als Plattformen mit dem größten Problem in diesem Bereich. Unter den Millennials dagegen gilt Facebook als die Mobbing-Hochburg. Über alle Befragte gesehen, schneidet Instagram mit 26 Prozent knapp am schlechtesten ab, hinter Facebook folgt Twitter mit ebenfalls geringem Abstand auf Rang drei der Cyberbullying-Problemzonen. In Sachen Cybermobbing am sichersten fühlen sich beide Altersgruppen hingegen auf Pinterest.

Facebook ist nichts für Junge

Nicht wirklich überraschend kommt, dass Facebook bei der US-Jugend mittlerweile relativ abgemeldet ist. Insgesamt 27 Prozent sehen es als für junge Menschen irrelevantestes soziales Netzwerk. Ähnlich schlecht schneidet einzig das Business-Netzwerk LinkedIn ab, das Millenials sogar öfter nannten als Facebook. Einigkeit zwischen den jungen Generationen besteht indes, dass Facebook bei der Jugend in der Beliebtheit fällt wie keine andere Plattform. Mit knapp einem Drittel aller Nennungen verbuchte es mehr als die Nummern zwei und drei unter den Beliebtheits-Absteigern, Tumblr und Skype, zusammen. (pte/cbe)



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